Vom 24.5-26. Mai 2019 fand in der Berliner Malzfabrik die erste Berlin Yoga Conference statt. Und ich durfte dabei sein.

Das Motto der Konferenz war Breath, Learn, Connect, denn es ging nicht ausschließlich darum, Asanas zu üben, sondern auch um Yoga-Philosophie und Wissenschaft. Zudem kamen Yogis von nah und fern, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und sich auf das zu konzentrieren, was Yoga ausmacht: die Einheit, die durch Yoga geschaffen wird.

 

Für alle, die nur eine kurze Zusammenfassung des Wochenendes bekommen wollen, hier die wichtigsten Punkte:

  • Wunderschöne Lage.
  • Riesige Auswahl an qualitativ hochwertigen Kursen von großartigen internationalen Yogalehrern (das Programm der unterschiedlichen Lehrer machte es wirklich schwer, sich in jedem Zeitfenster für einen einzigen Workshop zu entscheiden).
  • Interessante Vorträge von erfahrenen Yogis und Yoga Wissenschaftlern.
  • DIY-Workshops, um etwas Bedeutungsvolles von der Konferenz mit nach Hause zu nehmen – ich liebe das Yoga Mala, das ich auf der Konferenz gemacht habe.
  • Fantastisches veganes Essen.
  • Coole, nachhaltige Yoga-Stände.
  • Erstaunliche Stimmung wegen all der liebenswerten Yogis, die sich dort herumtreiben.

 

Was gab es auf der Konferenz zu sehen?

Das Programm der Konferenz war super vielseitig. Neben 90-minütigen Yoga-Sessions gab es Meditationen, einige Vorträge, DIY-Workshops und ein Festival Programm. Zudem gab es jede menge Stände, bei welchen man nachhaltige Yoga-Kleidung, Matten, Bücher etc. kaufen konnte. Es gab eine große Wiese zum Entspannen und einen Teich zum Baden. Natürlich super viele, super leckere vegane Essensstände und Kurse draußen und im Yoga-Zelt, für alle, die kein Konferenz-Ticket hatten.

 

Welche Yoga-Stile und welche Yoga-Lehrer sind auf der Konferenz vertreten?

Es sind Yoga-Lehrer aus ganz Europa und sogar aus Nord- und Südamerika angereist. Darunter

  • Johanna Hector (Gloabal Yoga, Schweden)
  • Ambra Vallo (Dharma Yoga, Italien)
  • Aria Crescendo und Gus Forristal (Warrior Yoga, Frankreich und USA)
  • Olga Oskorbina (Jivamukti Yoga, Spanien)
  • Sat Bir Khalsa (Kundalini/Yoga Wissenschaft, USA)
  • Yogacharya Lalit (Ashtanga Yoga, Indien und Irland)

Natürlich waren auch viele deutsche Yoga-Lehrer eingeladen, unter anderem:

  • Annika Isterling (Hamburg)
  • Helga Baumgartner (Yin Yoga, Regensburg)
  • Jang-Ho Kim (Zen, QiGong,Wiesbaden)
  • Andrea Sauter (Katonah Yoga, Wiesbaden)
  • Und natürlich die Gründerin der BYC Anastasia Shevchenko (Ashtanga Yoga, Berlin)

     

 

Wie läuft ein Tag auf der Berlin Yoga Conference ab?

Am Freitag hat das Konferenz Programm erst um 17 Uhr gestartet, also habe ich am Freitag hauptsächlich am Festival Programm teilgenommen. Dort gab es Meditationen, eine Kakao-Zeremonie, verschiedene Yoga-Klassen, verschiedene DIY-Workshops (z.B. der Yoga-Mala Workshop, ein Häkel-Workshop, einen Tee-Workshop…), FeetUp Yoga und diverse Diskurse.

Ab 17 Uhr ging es dann mit dem Konferenz-Programm los, für alle die ein Konferenz-Ticket hatten. Es fing an mit verschiedenen 90-minütigen Yoga Workshops in fünf verschiedenen großen Hallen. Darauf folgten weitere 90-minütige Workshops oder eine „Vorlesung“ zum Thema Yoga Therapie, welche ich besucht habe. Danach fand dann die Eröffnungszeremonie statt, bei welcher sich alle Lehrer vorstellten und dann Live-Musik und eine kleine Yoga-Feier.

 

Der Samstag startete um 8 Uhr mit fünf verschiedenen 30-minütigen Meditationen gefolgt von einer Frühstücks-Pause. Danach waren wieder zwei Slots für Workshops eingeplant. Um 13:15 Uhr gab es dann eine Mittagspause. Um Zeit zu haben zum Verdauen, konnten Teilnehmer dann aus fünf verschiedenen einstündigen Vorlesungen wählen, zum Beispiel Yoga Philosophie oder Mindful Entrepreneurship. Danach waren dann wieder 3 Slots für jeweils 90-minütige Workshops. Wenn man also alle Workshops an einem Tag mitmacht, so wie ich, kommt man an einem Tag auf der BYC auf insgesamt fünf 90-minütige Yoga-Einheiten. So viel Yoga habe ich an einem Tag glaube ich noch nie gemacht – nicht mal während meiner Yoga Lehrer Ausbildung. 😀

Am Abend fand dann eine Acro Yoga Performance statt und wieder eine kleine Yoga Party.

 

Der Sonntag war vom Aufbau her genau wie der Samstag. Morgens 30 Minuten Meditation, nach dem Mittagessen eine Vorlesung und sonst den ganzen Tag ganz wundervolle Workshops. Beendet wurde die Konferenz am Sonntag mit einer Abschluss-Zeremonie.

Warum lohnt es sich zu kommen?

Dieses Wochenende war ehrlich gesagt nicht das, was ich erwartet hatte. Wegen dem Namen ging ich davon aus, die Berlin Yoga Conference sei im Konferenz-Stil mit einer Hauptbühne und Leuten, die Vorträge und Diskussionen über Yoga halten. Als ich das Programm sah, war ich ein wenig enttäuscht, weil es nicht so viele Vorträge gab, wie ich erwartet hatte (Disclaimer: ich bin ein kleiner Nerd, der gerne neues lernt). Aber als ich die Gelegenheit hatte, zur Veranstaltung zu gehen, nutzte ich sie und besuchte so viele Klassen wie möglich. Ich denke, ich habe noch nie zuvor über 6 Stunden Yogasana an einem Tag geübt. Und lasst mich euch sagen, dass ich an diesem Wochenende wahrscheinlich mehr gelernt habe, als ich es getan hätte, wenn es reine Vorträge und Diskussionen gewesen wären. Ich habe auf einer viel tieferen Ebene gelernt. Ich habe wieder realisiert, warum ich Yoga und Meditation so liebe.

 

Ich denke, die ursprüngliche Idee dieses Wochenendes war es, Yogis zu verbinden und ich kann euch sagen: Mission erfüllt! Ich ging allein zur Konferenz, weil meine Freunde nicht so sehr auf Yoga stehen wie ich, aber ich fühlte mich am Wochenende nie allein. Ich habe viele Yogis kennengelernt und alle waren einfach so liebevoll und sympathisch. Es war eine wirklich angenehme Atmosphäre und jeder kommunizierte auf Augenhöhe, egal ob Lehrer oder Schüler. Ich konnte sogar mit der Organisatorin Anastasia sprechen. Sie ist eine wirklich liebevolle Person und man merkt, dass sie ihr ganzes Herz in diese Konferenz gesteckt hat. Ich hoffe, dass diese Veranstaltung von nun an regelmäßig stattfinden wird und ein Ort für Yogis sein wird, an dem sie sich regelmäßig treffen und austauschen können.

 

Fazit?

Es war ein erstaunliches Wochenende, das mein Herz berührte und meine Erwartungen definitiv übertroffen hat. Ich empfehle dieses Event auf jeden Fall jedem, der sich mit Yoga/Meditation/Spiritualität beschäftigt oder sich auf diese Reise begeben möchte!

Ich freue mich schon jetzt auf die Berlin Yoga Conference 2020. 😍

 

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